Online-Verkauf von Büchern durch drastische Erhöhung des Portos erschwert

Bücherspende

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(GB) Unser kleiner Verein ist ja immer bemüht, Spenden, auch wenn sie noch so klein sind, zu generieren. Getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Denn wir wissen aus unserer täglichen Erfahrung in Ambalangoda, dass jeder Euro wirklich hilft und wertvoll ist.

Gerne spenden Menschen uns einige gut erhaltene Bücher, die ich dann bei den zwei bis drei Veranstaltungen des Jahres versuche zu verkaufen. Doch in der Zwischenzeit stelle ich einige bei Onlineplattformen bei Amazon und Booklooker ein. Von dem erzielten Preis muss dann die Provision, das Porto und das Versandmaterial noch abgezogen werden, um den Gewinn zu ermitteln. Bei den gängigen Büchern ist es immer schön, wenn man 1 Euro erzielt, bei bestimmten Kunstbüchern kann es schon einmal mehr sein. So erzielten wir in den beiden letzten Jahren etwa 65 Euro zusätzlich.

Diese Arbeit – die allerdings viel Zeit beansprucht – führe ich gerne auch im neuen Jahr aus. Besonders gut verkaufen sich natürlich neue Bücher, die gerade erst mal ein paar Wochen oder Monate alt sind. Bei den anderen dauert es schon mal einige Zeit, ehe sie überhaupt verkauft werden. Und natürlich gibt es insbesondere bei Kochbüchern etliche Ladenhüter.

Doch ich war geradezu entsetzt, als ich die neuen Portopreise für Büchersendungen sah: 

  • statt 0,85 jetzt 1,oo €
  • statt 1,40 jetzt 1,65 €

Da kommt einem die Erhöhung des Briefportos von 55 auf 58 Cent schon relativ harmlos vor.

Wie kann man da Kosten sparen?

Also:

  • Ich werde jetzt noch mehr alte Briefumschläge benutzen bzw. selbst welche herstellen. Neue Luftpolsterumschläge kosten nämlich: klein 0,23 und groß 0,37 Cent!
  • Und ich werde vor allem Bücher, deren Gewicht unter 500 Gramm ist, ins Netz stellen (Porto: 1 €)

Beispiele für Gewinne aus dem letzten Jahr (immer ohne Kosten für Umschlag und Provisionen, ich ziehe nur das Porto ab):

  • Gabaldon – Lord John: 1,15
  • Heldt, Hitze: 4,35 (!)
  • Fielding, Im Koma: 2,60
  • Charlotte Link (davon gibt es einfach zu viel): 0,53 und 1,01
  • Kunstbuch Manet: 15,14  (Vielen Dank für diese Super-Buchspende)

PS: Gerne nehme ich – auch für den Büchermarkt 2012 – weiterhin gut erhaltene Buchspenden entgegen – außer Kochbüchern. 

 

 

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