Presse: Rosenzyklus, Valentin und die Liebe

Heute erschien in der NRZ (Neue Rhein Zeitung) der folgende Artikel von Brigitte Tausche:

„Gedichte und Literatur standen beim Benefizabend für den gemeinnützigen Verein Ambalangoda auf dem Programm

Rees. Gut besucht war das Cafe Froschkönig in Rees. Gisela Behrendt, die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Ambalangoda, hatte zum zweiten Mal zu einem Benefizabend in das Cafe eingeladen. Zwar auch, um Spenden für den Verein zu sammeln, aber auch, um im Licht des vergangenen Valentintages der Frage nach der Liebe nachzugehen.

Mit bewegenden Worten erzählte sie zuerst, warum sie im vergangenen Jahr mit sechs anderen Reeser Bürgern diesen Verein gegründet habe, von ihren Reisen nach Sri Lanka und der großen Armut, die sie in diesem Land gesehen und erlebt hatte. Der Verein verfolge den Zweck, hilfsbedürftigen Menschen in Ambalangoda (Sri Lanka) nachhaltig zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Aufgaben stehe die Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Bildungsangeboten und Existenzgründungen.

Der Kleine Prinz und der Fuchs

Mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke aus dem Rosenzyklus zog sie von Anfang an die Zuhörer in ihren Bann. Im Gedicht ist die Rose als Symbol für die Quelle allen Poetischen dargestellt. In dem berühmten Märchen „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery ging es um die Begegnung mit dem Fuchs und darum, dass man zeitlebens für das verantwortlich ist, was man sich vertraut gemacht hat.

In einem Buch aus der Reeser Geschichte von Lia Brockmeyer hatte Gisela Behrendt die Sage vom Lohmüller des Mühlenturms gefunden. Das tragische und traurige Schicksal der Liebenden berührte sichtbar auch die Herzen der Zuhörer.

Aus dem Roman von Milan Kundera „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ las Behrendt aus der bewegten Liebesgeschichte zweier Menschen vor dem Hintergrund des Prager Frühlings. Dabei zeigten sich viele Facetten der Liebe – wie Zauber des ersten Augenblicks, Eifersucht, Treulosigkeit, Zufälle des Lebens und Einfühlsamkeit. Auf jeden Fall machte der Vortrag die Zuhörer, die das Buch oder den Film noch nicht kannten, neugierig darauf.

Abgerundet wurde der Abend mit Erklärungen rund um den Valentinstag. Musikalisch begleitet wurde er von der Musiklehrerin Petra Terstegen, die sich spontan berreit erklärte, den Abend mit drei passenden Stücken auf der Flöte mitzugestalten.

Das Publikum bedankte sich für diesen hervorragenden Literaturabend mit viel Applaus und einer großzügigen Spende für den guten Zweck.

Der nächste Literaturabend findet am Freitag, 15. April, um 19.30 Uhr wieder im Cafe Froschkönig statt und zwar zum Thema „Warum der Osterhase Eier legt“ und andere Geschichten rund ums Ei“.

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